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Tja, damit haben die Slowaken wohl nicht gerechnet. Heimniederlage gegen Slowenien und jetzt steht man mit dem Rücken zur Wand. Zwar sind die Tschechen nun weg vom Fenster, doch am Mittwoch geht es um die fixe Qualifikation für die WM. Den Umweg über die Play-Offs möchte sich doch jeder ersparen. Die Slowenen haben am letzten Spieltag ein leichtes Los, für sie geht es nach San Marino und dort werden wohl recht locker drei Punkte eingefahren werden.
Die Slowakei muss allerdings nach Polen. Für Polen geht es um nichts mehr, die sind von einer Qualifikation so weit entfernt wie Warschau von Johannesburg. Doch gewinnen muss man da auch mal, denn ein Punkt ist aufgrund der direkten Duelle mit Slowenien zuwenig. Dazu kommt noch, dass fast die gesamte Abwehr ausfällt. Skrtel, Stoch, Durica und Stabavnik sind verletzt oder gesperrt, Stürmer Sestak fehlt nach wie vor verletzungsbedingt. Des Rätsel’s Lösung ist, das Heil in der Offensive suchen, keine Chancen zulassen, dann sollte auch ein Sieg in Polen möglich sein. Doch leicht wird es nicht.
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Für die Slowakei sind die Tickets schon fast gebucht. Man thront an der Tabellenspitze, sechs Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage sprechen eine deutliche Sprache. Doch diese eine Niederlage setzte es in Slowenien. Jenen Gegner, den man am Samstag zu Gast hat. Die Zeichen stehen auf Revanche, doch auch für Slowenien geht es noch um einiges. Von den Medien wurde diese Partie zum „Kampf um Afrika“ hochstilisiert, das Spiel in Bratislava war mit 23.000 Zuschauern binnen vier Minuten ausverkauft. Ein Unentschieden genügt, dann kann man die Koffer packen und in Bratislava beginnt eine riesengroße Party. Doch Vorsicht! Teamchef Weiss muss auf einige Stammkräfte verzichten. Stürmer Sestak von Bochum (bisher sechs Tore) ist gesperrt, Sturmpartner Holosko von Besiktas wegen eines Beinbruchs verhindert. Wer soll nun die Tore schiessen? Naja, irgendwer wird schon treffen. Die Stimmung ist gut und vor der aufgeheizten Stimmung lässt sich der Ball wohl fast von alleine ins Tor tragen …
Im zweiten Samstag-Spiel trifft Tschechien auf Polen. Ein Heimsieg ist für die Tschechen da Pflicht, sonst braucht man zum letzten Spiel am Mittwoch gar nicht mehr antreten. Stürmer Vaclav Sverkos von Sochaux ist verletzt, für ihn hat Trainer Ivan Hasek Libor Sionko vom FC Kopenhagen nachnominiert. Wie sieht es bei Polen aus? Deren Chancen, obwohl einen Punkt weniger als Tschechien, sind nicht so klein. Ein Sieg in Tschechien ist allerdings Voraussetzung, am letzten Spieltag empfängt man dann im möglicherweise bedeutungslosen Heimspiel die Slowakei. Doch das sind alles nur Spielereien, Tschechien bleibt Favorit!
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Die Gruppe 3 der WM-Qualifikation für Südafrika ist nicht zu unterschätzen. Tschechien und Polen sind hier die Topfavoriten, doch die Nationalmannschaften aus der Slowakei, Slowenien und Nordirland haben in jüngerer Vergangenheit schon bewiesen, dass sie fähig sind, mit großen Nationen einigermaßen mitzuhalten.
Sparring-Partner in dieser Gruppe ist wohl einmal mehr San Marino. Für die Bewohner des Zwergenstaates kann es in jedem Spiel nur das Ziel geben, nicht in ein Debakel zu laufen.