WM 2010 Wetten – Der lange Weg durch die Qualifikation


Griechenland – Israel

Am Samstag trennten sich beide Teams 1:1. Griechenland einmal mehr mit einem Libero am Feld, Otto Rehhagel hält nichts von neuen Taktikideen. Die Griechen gingen in Führung, schalteten dann aber einen Ganz zurück und Israel fand einige gute Chancen vor. Israel ist übrigens nun seit 18 Qualifikationsspielen ungeschlagen. Am Mittwoch ist allerdings Benayoun fraglich, der im Hinspiel in der zweiten Halbzeit mit einer Wadenverletzung vom Feld musste. Das wäre wohl ein arger Dämpfer für die Israelis.

Bei Griechenland ist wieder der am Samstag gesperrt gewesene Spielmacher Katsouranis gesperrt. Das Spiel findet auf Kreta statt, da hat die griechische Nationalmannschaft noch nie verloren (sieben Siege, ein Unentschieden).

Ich erwarte eine enge Partie mit eher wenig Toren. Für beide Teams wäre ein Sieg wichtig, da im anderen Mittwoch-Spiel ein Heimsieg der Schweiz über Moldawien sehr wahrscheinlich ist. Die Gruppe 2 ist sehr ausgeglichen, mit Griechenland und Israel treffen hier zwei gleichstarke Mannschaften aufeinander und ein neuerliches Unentschieden ist nicht unwahrscheinlich.



Letzte Chance für Rumänien?

Letzte Chance für Rumänien um in der WM-Qualifikation für
Südafrika noch ein Wort mitreden zu können. Doch leicht
wird es gegen Serbien nicht. Serbien führt die Tabelle
an, Rumänien bis jetzt enttäuschend mit nur vier Punkten
aus drei Spielen Vorletzter in der Tabelle.

Serbien musste sich nur den Franzosen geschlagen geben,
auch die Offensive ist recht gut. Neun Tore aus vier
Spielen können sich sehen lassen.

Rumänien wiederum verspielte gegen Frankreich eine
2:0-Führung, auch die anderen Ergebnisse sind nicht
wirklich herzeigbar: ein knapper 1:0-Sieg gegen die
Faröer und ein klares 0:3 gegen Litauen. Bei Rumänien
fehlt nach wie vor Mannschaftskapitän Cristian Chivu
verletzungsbedingt. Vielleicht feiert Maximilian
Nicu, der in Deutschland geboren wurde und erst letzte
Woche die rumänische Staatsbürgerschaft bekommen hat,
sein Debüt in der rumänischen Nationalmannschaft.
Adrian Mutu ist jedenfalls auch wieder dabei.

Serbien-Teamchef Radomir Antic verspricht einmal mehr
eine offensive Aufstellung. Der Druck liegt ganz bei
Rumänien. Sollte das Team von Victor Piturca verlieren,
ist der EM-Zug wohl abgefahren. Kleine Änderungen
gibt es im Kader. Statt des verletzten Aleksandar Lukovic
von Udinese wurde Aleksandar Kolarov von Lazio Rom
einberufen. Neven Subotic von Dortmund könnte ebenfalls
zu seinem ersten Teameinsatz kommen.