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Der Italiener Fabio Capello gibt am Mittwoch sein Debüt für England als Teamchef. Viele Änderungen wird es im englischen Team nicht geben. John Terry (Chelsea) ist neuer Kapitän, Michael Carrick fällt nach seiner Verletzung im Spiel von Manchester United gegen Newcastle aus. Emile Heskey wurde nachnominiert und wird wohl gemeinsam mit Wayne Rooney den Sturm bilden. Es könnte natürlich auch sein, dass Wayne Rooney als einziger Stürmer beginnt.
Bei Tschechien gibt es einige Neuerungen. Tomas Rosicky fehlt nach wie vor. Jan Koller, Tomas Galasek und Jaromir Blazek haben nach der EM ihren Rücktritt vom Team erklärt. Auch Libor Sionko, zweifacher Torschütze bei der Euro, wird gegen England aufgrund einer Fußverletzung fehlen. Wahrscheinlich stürmt Milan Baros an der Seite von Michal Papadopoulos, der sein Debüt geben wird. Der Neo-Teamspieler ist ein ähnlicher Spielertyp wie Jan Koller. Das war wohl der Hauptgrund, warum er von Neo-Teamchef Rada einberufen wurde.
Ein paar statistische Gründe noch, warum England dieses Spiel gewinnt. England blieb in den letzten fünf Duellen mit Tschechien ungeschlagen (vier Siege, ein Unentschieden), Tschechien hat England noch nie im Wembley besiegt. England hat in den letzten sechs Heimspielen insgesamt 15 Tore erzielt, Tschechien hat in den letzten 10 Länderspielen nur dreimal zu Null gespielt. England wiederum hat in den letzten sechs Länderspielen viermal zu Null gespielt. Seit 2007 (12 Länderspiele) gab bei Spielen der englischen Nationalmannschaft kein Unentschieden mehr. Das alles ist nur Statistik, die Chancen auf einen England-Sieg sind trotzdem intakt. Wer soll denn bei Tschechien nach dem Rücktritt von Jan Koller für die Tore sorgen?
Trockener Sieg für England ohne groß zu überzeugen. Neue Erkenntnisse für die Teamchefs? Bleibt abzuwarten …
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In Nizza treffen Italien und Österreich aufeinander, für Brückner (Österreich) und Lippi (Italien) ist es das erste Länderspiel. Lippi hat die Italiener nach dem Weltmeistertitel 2006 verlassen und ist als Nationaltrainer bereits 24 Spiele ungeschlagen. Nach der enttäuschenden Europameisterschaft haben die Italiener einiges gutzumachen. Schlechte Presse kann man da nicht mehr brauchen. Man erinnert sich vor dem Duell gegen Österreich aber doch ein wenig an die erste Amtszeit von Lippi als Nationaltrainer. Da verlor Italien nämlich im ersten Spiel unter Lippi gegen Island 0:2. Änderungen im Kader gab es auch. Antonio Cassano wurde nicht mehr einberufen. Alberto Gilardino gibt gegen Österreich sein Comeback. Auch del Piero wird gegen Österreich stürmen. Camoranesi und Iaquinta sind fraglich.
Auch bei Österreich gibt es mit dem Tschechen Karel Brückner einen neuen Trainer, der als alter Taktiker einen ausgezeichneten Ruf hat. Bei den Buchmachern ist Österreich krasser Außenseiter. Ein Vorteil ist aber dennoch, dass in Österreich die Liga schon vor einigen Wochen begonnen hat, in Italien allerdings noch Pause ist. Bei Österreich gibt es im Kader noch nicht viele Änderungen, lediglich der Sturm dürfte im Vergleich zur Europameisterschaft anders besetzt sein. Mit Stefan Maierhofer und Marc Janko wurden zwei grossgewachsene Spieler nominiert. Auch der etwas schwierige Paul Scharner von Wigan gibt nach fast zweijähriger Pause sein Comeback im österreichischen Team.
Österreich wird versuchen, dagegenzuhalten und über den Kampf ins Spiel zu kommen. Italien hat aber dennoch noch mehr Klasse, daher gibt es hier wohl einen knappen Sieg für die Squadra.
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Hier kommt es zu einer Neuauflage des EM-viertelfinales, das Russland nach Verlängerung 3:1 gewonnen hat. Bei den Holländern fehlen die verletzten Khalid Boulahrouz (VfB Stuttgart), Orlando Engelaar (Schalke 04) und Wesley Sneijder (Real Madrid), Neo-Trainer Bert van Marwijk nominierte aber keine Spieler nach und flog mit 17 Spielern zur Revance nach Moskau, van Bommel wird ein Comeback feiern. Maarten Stekelenburg dürfte nach dem Rücktritt von Edwin van der Sar im Tor stehen. Huntelaar dürfte statt van Nistelrooy stürmen, der ebenfalls zurückgetreten ist.
Russland Coach Hiddink hat bis auf Stürmer Nikita Bazhenov von Spartak Moskau keine neuen Spieler nominiert. Ob Arshavin dem Spiel wieder so seinen Stempel aufdrücken kann wie jenem im EM-Viertelfinale, als er zwei Tore erzielte, sei einmal dahingestellt. Der Spielmacher von Zenit ist derzeit etwas angeschlagen und frustriert, weil es noch immer nicht mit einem Wechsel zu Tottenham geklappt hat und Zenit jedes Angebot abschmettert.
Obwohl bei den Holländern einige Spieler ausfallen, sehe ich die Oranjes hier als leichten Favoriten an. Bei Russland steht und fällt das Spiel mit Arshavin und die holländischen Spieler werden sich vor ihrem neuen Coach beweisen wollen. Knapper Auswärtssieg und geglückte Revanche!
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Holland begeisterte in der Gruppenphase der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz, doch im Viertelfinale hat man dann sein Pulver gegen Russland verschossen und man musste nach 120 langen Minuten die Segel streichen. Gemeinsam mit Schottland und auch Norwegen kämpft man nun um die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika. Vor allem die schottische Elf ist heiss, denn schon in der EM-Qualifikation sind sie nur denkbar knapp gescheitert.
Mazedonien und Island werden da nicht viel mitzureden haben, wenn sich die Top 3 den ersten Platz ausmachen.
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Umbruch in Italien. Donadoni weg, Weltmeister Lippi wieder auf der Kommandabrücke. Die “Squadra Azzurra” soll wieder auf Kurs gebracht werden. Die Gruppenauslosung meinte es nicht so schlecht mit den Italienern. Unter normalen Umständen sollte man die direkte Qualifikation nach Südafrika schaffen.
Irland wird wohl unter Trappatoni “italienisch” spielen. Bulgarien und Montenegro sind nicht zu unterschätzen, vor allem von der jüngsten Teilrepublik des ehemaligen Jugoslawien darf man sich einiges erwarten. Bleibt dann noch Georgien, die werden wohl über eine Statistenrolle nicht hinauskommen.
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Favoriten in der Österreich-Gruppe sind Frankreich und Rumänien, chancenlos ist man aber auch gegen solche Nationen nicht. Die französische Nationalmannschaft befindet sich im Umbruch. Einige Spieler beendeten ihre Karriere, andere sind noch nicht so weit. Wunderdinge darf man also von der Equipe Tricolore keine erwarten. Und Rumänien? Die machten bei der EM 2008 in der sogenannten Todesgruppe keine so schlechte Figur. Taktisch hervorragend eingestellt schafften sie fast den Einzug ins Viertelfinale. Doch Adrian Mutu vergab gegen Italien einen Elfmeter, der den Sieg bedeutet hätte.
Serbien ist sowieso nie zu unterschätzen, die Techniker vom Balkan werden wohl für die ein oder andere Überraschung sorgen. Und dann sind da noch die “Leichtgewichte” Litauen und die Färöer Inseln. Vor allem auf die Färöer Inseln freuen sich ja schon die Österreicher besonders.
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Revanche ist bei Kroatien gegen England angesagt. Die Kroaten haben ja in der Qualifikation zur EM 2008 in einem für sie bedeutungslosen Match gegen England gewonnen und deshalb durfte das Mutterland des Fussballs nicht nach Österreich und in die Schweiz.
Es wird in dieser Gruppe wohl alles auf ein Duell dieser beiden Nationen hinauslaufen, lediglich die Ukraine könnte das Zünglein an der Waage sein und vielleicht doch ein entscheidendes Wörtchen um die WM-Qualifikation für Südafrika mitreden.
Weißrussland, Kasachstan und Andorra haben wohl kaum Chancen auf eine WM-Qualifikation. Achtungserfolge ja, aber konstant gute Leistungen? Wohl kaum auf diesem Niveau.
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Europameister Spanien geht in der Qualifikationsgruppe 5 an den Start. Ohne Erfolgscoach Luis Aragones, der eine neue Herausforderung sucht. Doch mit denselben Spielern und daher ist man auch in dieser Gruppe der Topfavorit. Doch auch die Türkei hat mit dem Einzug ins EM-Viertelfinale die Massen begeistert und hat nur denkbar knapp durch ein Tor von Philipp Lahm in letzter Sekunde verloren.
Bäume ausreissen werden die anderen vier Nationen in dieser Gruppe wohl kaum. Leicht zu besiegen sind Belgien, Bosnien, Armenien und Estland allerdings nicht. Durchsetzen wird sich hier letztendlich das konstanteste Team, angesichts der Größe und Ausgewogenheit des Kaders wird das wohl Spanien sein.
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In Gruppe 4 darf man schon auf die Spiele zwischen Russland und Deutschland gespannt sein. Russland überraschte bei der Europameisterschaft mit begeisterndem Offensivfussball und verzauberte die Fans. Ob die großgewachsenen deutschen Verteidiger, die manchmal etwas hölzern wirken, da gut ausschauen? Mitte Oktober 2008 werden wir es wissen, wenn beide Nationalmannschaften gegeneinander antreten werden.
Die vier anderen Teams werden in dieser Gruppe wohl nur eine untergeordnete Rolle spielen. Finnland könnte eventuell noch Teilerfolge verbuchen. Wales, Aserbeidschan und Liechtenstein werden sich gegenseitig die Punkte wegnehmen.
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Die Gruppe 3 der WM-Qualifikation für Südafrika ist nicht zu unterschätzen. Tschechien und Polen sind hier die Topfavoriten, doch die Nationalmannschaften aus der Slowakei, Slowenien und Nordirland haben in jüngerer Vergangenheit schon bewiesen, dass sie fähig sind, mit großen Nationen einigermaßen mitzuhalten.
Sparring-Partner in dieser Gruppe ist wohl einmal mehr San Marino. Für die Bewohner des Zwergenstaates kann es in jedem Spiel nur das Ziel geben, nicht in ein Debakel zu laufen.