WM 2010 Wetten – Der lange Weg durch die Qualifikation


Schweden – Dänemark

Beide Mannschaften sind in der laufenden WM-Qualifikation noch ungeschlagen. Doch währenddessen Dänemark mit vier Siegen und einem Unentschieden souverän auf dem ersten Tabellenplatz thront, hinkt Schweden mit nur einem Sieg und drei Unentschieden hinterher. Ein Sieg gegen Dänemark wäre für Schweden in diesem Spiel enorm wichtig, wenn man sich für die WM-Qualifikation noch Chancen ausrechnen will. Das Spiel wird wahrhaft zu einer Nervenprobe werden.

Die Hoffnungen ruhen bei den Schweden selbstverständlich auf Henrik Larsson, der mit seinen 37 Jahren noch immer eine Führungsspieler der Tre Kronors ist, und natürlich Zlatan Ibrahimovic, der sich laut eigener Aussage in der Form seines Lebens befindet. Der dritte Stürmer Markus Rosenberg von Werder Bremen fehlt verletzungsbedingt.

Dänemark hat einige Ausfälle in der Abwehr, das könnten Larsson und Ibrahimovic zu nutzen wissen. Leicht wird es für Schweden allerdings nicht, vor dem gegnerischen Tor haben die Tre Kronors so ihre Schwierigkeiten und der Druck ist enorm. Schweden gilt allerdings als Favorit, doch auch ein Unentschieden ist nicht unwahrscheinlich.

Mein Tippvorschlag: Sieg Schweden bzw. wer auf Nummer Sicher gehen möchte, dann doppelte Chance 1 und x.



Griechenland – Israel

Am Samstag trennten sich beide Teams 1:1. Griechenland einmal mehr mit einem Libero am Feld, Otto Rehhagel hält nichts von neuen Taktikideen. Die Griechen gingen in Führung, schalteten dann aber einen Ganz zurück und Israel fand einige gute Chancen vor. Israel ist übrigens nun seit 18 Qualifikationsspielen ungeschlagen. Am Mittwoch ist allerdings Benayoun fraglich, der im Hinspiel in der zweiten Halbzeit mit einer Wadenverletzung vom Feld musste. Das wäre wohl ein arger Dämpfer für die Israelis.

Bei Griechenland ist wieder der am Samstag gesperrt gewesene Spielmacher Katsouranis gesperrt. Das Spiel findet auf Kreta statt, da hat die griechische Nationalmannschaft noch nie verloren (sieben Siege, ein Unentschieden).

Ich erwarte eine enge Partie mit eher wenig Toren. Für beide Teams wäre ein Sieg wichtig, da im anderen Mittwoch-Spiel ein Heimsieg der Schweiz über Moldawien sehr wahrscheinlich ist. Die Gruppe 2 ist sehr ausgeglichen, mit Griechenland und Israel treffen hier zwei gleichstarke Mannschaften aufeinander und ein neuerliches Unentschieden ist nicht unwahrscheinlich.



Letzte Chance für Rumänien?

Letzte Chance für Rumänien um in der WM-Qualifikation für
Südafrika noch ein Wort mitreden zu können. Doch leicht
wird es gegen Serbien nicht. Serbien führt die Tabelle
an, Rumänien bis jetzt enttäuschend mit nur vier Punkten
aus drei Spielen Vorletzter in der Tabelle.

Serbien musste sich nur den Franzosen geschlagen geben,
auch die Offensive ist recht gut. Neun Tore aus vier
Spielen können sich sehen lassen.

Rumänien wiederum verspielte gegen Frankreich eine
2:0-Führung, auch die anderen Ergebnisse sind nicht
wirklich herzeigbar: ein knapper 1:0-Sieg gegen die
Faröer und ein klares 0:3 gegen Litauen. Bei Rumänien
fehlt nach wie vor Mannschaftskapitän Cristian Chivu
verletzungsbedingt. Vielleicht feiert Maximilian
Nicu, der in Deutschland geboren wurde und erst letzte
Woche die rumänische Staatsbürgerschaft bekommen hat,
sein Debüt in der rumänischen Nationalmannschaft.
Adrian Mutu ist jedenfalls auch wieder dabei.

Serbien-Teamchef Radomir Antic verspricht einmal mehr
eine offensive Aufstellung. Der Druck liegt ganz bei
Rumänien. Sollte das Team von Victor Piturca verlieren,
ist der EM-Zug wohl abgefahren. Kleine Änderungen
gibt es im Kader. Statt des verletzten Aleksandar Lukovic
von Udinese wurde Aleksandar Kolarov von Lazio Rom
einberufen. Neven Subotic von Dortmund könnte ebenfalls
zu seinem ersten Teameinsatz kommen.



Litauen gegen Österreich – gelingt die Bestätigung des “Wunders”?

Überraschende Ergebnisse gab es am 1. Spieltag der Gruppe 7.
Wer hätte gedacht, dass Österreich im Wiener Happel-Stadion die
französische Nationalmannschaft besiegt? Oder wer hat den klaren
3:0 Sieg Litauens in Rumänien vorhergesagt? Wahrscheinlich kaum
jemand, jedenfalls wurde den Favoriten in dieser Gruppe ein Bein
gestellt und Frankreich bzw. Rumänien stehen schon mit dem
Rücken an der Wand.

Sowohl Litauen als auch Österreich überzeugten mit einer
taktischen Meisterleistung. Österreich stand in der Abwehr
tief und liess gegen Frankreich kaum Chancen zu. Vorne arbeitete
man zwar nicht sehr viele Chancen heraus. Die wenigen, die man
hatte, wurden aber eiskalt durch Janko, Aufhauser und Ivanschitz
genutzt. Auch Litauen überzeugte gegen Rumänien. Die Rumänen
waren zwar optisch überlegen, aber Litauen erzielte die Tore
zum richtigen Zeitpunkt und nur das zählt.

Am Mittwoch treffen nun die beiden Überraschungsmannschaften
aufeinander. Es erwartet uns ein komplett anderes Spiel, das
ziemlich interessant werden könnte. Warum? Weil keine der
beiden Mannschaften ein Spiel gestalten kann. Beide Teams
überzeugen eher in der Defensive und lauern auf Konter. Aus
diesem Grund erwarte ich ein Spiel mit wenigen Torchancen.
Ein Spiel, das von Zweikämpfen und viel Einsatz geprägt
sein wird.

Karel Brückner wird in diesem Spiel wohl mit derselben
Mannschaft wie gegen Frankreich beginnen. Fragezeichen ist
allerdings Kapitän Andreas Ivanschitz, der am Samstag mit
einer Muskelverhärtung ausgetauscht wurde. Auch Stürmer
Roland Linz verabschiedete sich bereits mit einem
Magen-Darm-Virus Richtung Portugal. Er hätte aber gegen
Litauen wahrscheinlich sowieso nicht gespielt.

Hexenkessel wird es in Litauen wohl keinen geben. Das
Stadion in Marijampole fasst nur 4500 Zuschauer, es gibt
nur eine Haupttribüne und hinter den Toren ist quasi nichts.

Bisher gab es jedenfalls nur ein Spiel zwischen beiden
Mannschaften. Vor 16 Jahren, kurz nach der Unabhängigkeit
Litauens, gewann Österreich in einem freundschaftlichen
Länderspiel 4:0. Daraus kann man aber natürlich keine
Rückschlüsse mehr ziehen, zu sehr zum positiven hin.
Deren größte stärke ist das Kollektiv und die Defensive.
Die stärksten Spieler sind Kapitän Tomas Danilevicius, der
bei Livorno in Italiens Serie B spielt und die Flügelspieler
Saulius Mikoliunas sowie Deividas Cesnauskis. Danilevicius
ist mit 14 Toren auch Rekordtorschütze seines Landes.

Fazit: Kein schönes Spiel, geprägt durch Einsatz und
Kampfkraft. Leicht Vorteile sehe ich bei Österreich und
ich glaube, dass ein knapper Auswärtssieg machbar sein
könnte. Die Quote von 3.00 auf einen Österreich-Sieg bei
Bet365 ist da recht ordentlich.



Portugal gegen Dänemark – eine sichere Angelegenheit?
10 09 2008, 8:32
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Unterschiedlich sind diese beiden Nationen in die Champions
League-Qualifikation gestartet. Portugal kam zu einem
lockeren 4:0-Sieg auf Malta, Dänemark spielte in Ungarn nur
0:0. Die Leistung des früheren “Danish Dynamite” war ungenügend.
Speziell in der zweiten Halbzeit war man in Ungarn ganz schwach.
Die Ungarn drückten über weite Strecken des Spiels ziemlich aufs
Tempo, Dänemark hatte vor allem in der ersten Halbzeit keine
nennenswerte Torchance. Gegen Portugal wird es wohl einige
Änderung in der Startformation geben. Martin Vingaard könnte
durch Jonas Borring vom FC Midtjylland ausgetauscht werden. Im
Tor könnte wieder Standardtormann Thomas Sørensen beginnen.
Kapitän Jon Dahl Thomasson hat sich gegen Ungarn eine
Rippenprellung zugezogen und könnte für das Spiel gegen
Portugal ausfallen.

Für den neuen Trainer Portugals, Carlos Queiroz, ist die Partie
gegen Dänemark eine erste Bewährungsprobe. Auf Cristiano Ronaldo
muss er aber weiterhin vezichten. Die Iberer sind jedenfalls
Favorit, von den letzten neun Duellen gegen Dänemark haben
die Portugiesen sieben gewonnen. Queiroz wird wohl dieselben
Spieler auf das Feld schicken wie gegen Malta. Also Hugo Almeida
als Solospitze mit Simao Sabrosa und Nani auf den Aussenbahnen.
Im Mittelfeld wieder Deco und als Unterstützung neben ihm Raul
Meireles und Carlos Martins. Portugal ist meiner Meinung nach
der große Favorit in dieser Partie und ich kann mir nicht
vorstellen, dass die Dänen binnen weniger Tage die Probleme,
die sie gegen Ungarn hatten, lösen können. Also ungefährdeter
Sieg Portugals. Das sehen auch die Buchmacher so. Die besten
Quoten gibt es mit 1.50 bei Expekt, Unibet und Betway.



England gegen Tschechien
20 08 2008, 15:47
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Der Italiener Fabio Capello gibt am Mittwoch sein Debüt für England als Teamchef. Viele Änderungen wird es im englischen Team nicht geben. John Terry (Chelsea) ist neuer Kapitän, Michael Carrick fällt nach seiner Verletzung im Spiel von Manchester United gegen Newcastle aus. Emile Heskey wurde nachnominiert und wird wohl gemeinsam mit Wayne Rooney den Sturm bilden. Es könnte natürlich auch sein, dass Wayne Rooney als einziger Stürmer beginnt.

Bei Tschechien gibt es einige Neuerungen. Tomas Rosicky fehlt nach wie vor. Jan Koller, Tomas Galasek und Jaromir Blazek haben nach der EM ihren Rücktritt vom Team erklärt. Auch Libor Sionko, zweifacher Torschütze bei der Euro, wird gegen England aufgrund einer Fußverletzung fehlen. Wahrscheinlich stürmt Milan Baros an der Seite von Michal Papadopoulos, der sein Debüt geben wird. Der Neo-Teamspieler ist ein ähnlicher Spielertyp wie Jan Koller. Das war wohl der Hauptgrund, warum er von Neo-Teamchef Rada einberufen wurde.

Ein paar statistische Gründe noch, warum England dieses Spiel gewinnt. England blieb in den letzten fünf Duellen mit Tschechien ungeschlagen (vier Siege, ein Unentschieden), Tschechien hat England noch nie im Wembley besiegt. England hat in den letzten sechs Heimspielen insgesamt 15 Tore erzielt, Tschechien hat in den letzten 10 Länderspielen nur dreimal zu Null gespielt. England wiederum hat in den letzten sechs Länderspielen viermal zu Null gespielt. Seit 2007 (12 Länderspiele) gab bei Spielen der englischen Nationalmannschaft kein Unentschieden mehr. Das alles ist nur Statistik, die Chancen auf einen England-Sieg sind trotzdem intakt. Wer soll denn bei Tschechien nach dem Rücktritt von Jan Koller für die Tore sorgen?

Trockener Sieg für England ohne groß zu überzeugen. Neue Erkenntnisse für die Teamchefs? Bleibt abzuwarten …



Italien gegen Österreich
20 08 2008, 15:44
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In Nizza treffen Italien und Österreich aufeinander, für Brückner (Österreich) und Lippi (Italien) ist es das erste Länderspiel. Lippi hat die Italiener nach dem Weltmeistertitel 2006 verlassen und ist als Nationaltrainer bereits 24 Spiele ungeschlagen. Nach der enttäuschenden Europameisterschaft haben die Italiener einiges gutzumachen. Schlechte Presse kann man da nicht mehr brauchen. Man erinnert sich vor dem Duell gegen Österreich aber doch ein wenig an die erste Amtszeit von Lippi als Nationaltrainer. Da verlor Italien nämlich im ersten Spiel unter Lippi gegen Island 0:2. Änderungen im Kader gab es auch. Antonio Cassano wurde nicht mehr einberufen. Alberto Gilardino gibt gegen Österreich sein Comeback. Auch del Piero wird gegen Österreich stürmen. Camoranesi und Iaquinta sind fraglich.

Auch bei Österreich gibt es mit dem Tschechen Karel Brückner einen neuen Trainer, der als alter Taktiker einen ausgezeichneten Ruf hat. Bei den Buchmachern ist Österreich krasser Außenseiter. Ein Vorteil ist aber dennoch, dass in Österreich die Liga schon vor einigen Wochen begonnen hat, in Italien allerdings noch Pause ist. Bei Österreich gibt es im Kader noch nicht viele Änderungen, lediglich der Sturm dürfte im Vergleich zur Europameisterschaft anders besetzt sein. Mit Stefan Maierhofer und Marc Janko wurden zwei grossgewachsene Spieler nominiert. Auch der etwas schwierige Paul Scharner von Wigan gibt nach fast zweijähriger Pause sein Comeback im österreichischen Team.

Österreich wird versuchen, dagegenzuhalten und über den Kampf ins Spiel zu kommen. Italien hat aber dennoch noch mehr Klasse, daher gibt es hier wohl einen knappen Sieg für die Squadra.



Russland gegen Holland
20 08 2008, 15:40
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Hier kommt es zu einer Neuauflage des EM-viertelfinales, das Russland nach Verlängerung 3:1 gewonnen hat. Bei den Holländern fehlen die verletzten Khalid Boulahrouz (VfB Stuttgart), Orlando Engelaar (Schalke 04) und Wesley Sneijder (Real Madrid), Neo-Trainer Bert van Marwijk nominierte aber keine Spieler nach und flog mit 17 Spielern zur Revance nach Moskau, van Bommel wird ein Comeback feiern. Maarten Stekelenburg dürfte nach dem Rücktritt von Edwin van der Sar im Tor stehen. Huntelaar dürfte statt van Nistelrooy stürmen, der ebenfalls zurückgetreten ist.

Russland Coach Hiddink hat bis auf Stürmer Nikita Bazhenov von Spartak Moskau keine neuen Spieler nominiert. Ob Arshavin dem Spiel wieder so seinen Stempel aufdrücken kann wie jenem im EM-Viertelfinale, als er zwei Tore erzielte, sei einmal dahingestellt. Der Spielmacher von Zenit ist derzeit etwas angeschlagen und frustriert, weil es noch immer nicht mit einem Wechsel zu Tottenham geklappt hat und Zenit jedes Angebot abschmettert.

Obwohl bei den Holländern einige Spieler ausfallen, sehe ich die Oranjes hier als leichten Favoriten an. Bei Russland steht und fällt das Spiel mit Arshavin und die holländischen Spieler werden sich vor ihrem neuen Coach beweisen wollen. Knapper Auswärtssieg und geglückte Revanche!



Europa – WM-Qualifikationsgruppe 9
3 07 2008, 17:33
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Holland begeisterte in der Gruppenphase der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz, doch im Viertelfinale hat man dann sein Pulver gegen Russland verschossen und man musste nach 120 langen Minuten die Segel streichen. Gemeinsam mit Schottland und auch Norwegen kämpft man nun um die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika. Vor allem die schottische Elf ist heiss, denn schon in der EM-Qualifikation sind sie nur denkbar knapp gescheitert.

Mazedonien und Island werden da nicht viel mitzureden haben, wenn sich die Top 3 den ersten Platz ausmachen.



Europa – WM-Qualifikationsgruppe 8
3 07 2008, 17:26
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Umbruch in Italien. Donadoni weg, Weltmeister Lippi wieder auf der Kommandabrücke. Die “Squadra Azzurra” soll wieder auf Kurs gebracht werden. Die Gruppenauslosung meinte es nicht so schlecht mit den Italienern. Unter normalen Umständen sollte man die direkte Qualifikation nach Südafrika schaffen.

Irland wird wohl unter Trappatoni “italienisch” spielen. Bulgarien und Montenegro sind nicht zu unterschätzen, vor allem von der jüngsten Teilrepublik des ehemaligen Jugoslawien darf man sich einiges erwarten. Bleibt dann noch Georgien, die werden wohl über eine Statistenrolle nicht hinauskommen.